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Pressemitteilung | 16. avril 2018

Wasserdampf statt Dieselruß und CO2

Auf der Jungfernfahrt - von Wiesbaden nach Frankfurt-Höchst - des weltweit einzigen brennstoffzellengetriebenen Regionalzuges, dem seriennahen Modell Coradia iLint von Zughersteller Alstom, konnten sich am vergangenen Freitag rund 150 Fahrgäste einen Eindruck von der Technik verschaffen.

(C) HA Hessenagentur / Stefan Wildhirt

Mit an Bord waren neben Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir auch der Geschäftsführer von Alstom Deutschland, Dr. Jörg Nikutta, des Rhein-Main-Verkehrsverbunds, Prof. Knut Ringat, von Infraserv Höchst, Dr. Joachim Kreysing sowie der Vizepräsident Mittelstand des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland und Geschäftsführer der EPHY-MESS GmbH, Andreas Becker. "Unsere Produkte sorgen für Sicherheit und Effizienz während des Fahrbetriebes", so Becker. Die Temperatursensoren des in Wiesbaden ansässigen Zulieferers überwachen die Batteriepacks des Coradia ILint. Die Batterien speichern zusätzlich die Bremsenergie sowie den an Bord erzeugten überschüssigen Strom aus der Zelle.

Der weltweit erste Niederflur-Personenzug mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb gewinnt die Energie aus der Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Statt Abgasen entsteht dabei lediglich Wasserdampf. Der Zug fährt somit komplett emissionsfrei und kann mit einer Tankfüllung Wasserstoff bis zu 1.000 Kilometer zurücklegen bei einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Herkömmliche mit Batterien angetriebene Züge schaffen nur 60 bis 70 K/mh. "Neue Antriebstechnologien für Schienenfahrzeuge (Batterie, Wasserstoff, Hybrid) spielen eine zentrale Rolle für klimaschonende Mobilität“ so der VDB-Vize. Auch der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, erläuterte: "Der Brennstoffzellen-Antrieb ist eine interessante Alternative zur kostspieligen Elektrifizierung“. Der Coradia iLint ist daher besonders geeignet für den Einsatz auf nichtelektrifizierten Strecken insbesondere Tunnelein- und -ausfahrten und wird zukünftig eine leise und klimafreundliche Alternative zu Dieselfahrzeugen sein.

Planungen zum Einsatz derartiger Fahrzeuge verfolgt aktuell der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der derzeit eine Ausschreibung über bis zu 26 emissionsfreie Fahrzeuge vorbereitet, die ab Ende 2022 auf nicht- bzw. nur teilweise elektrifizierten Taunusstrecken verkehren sollen.


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