Wie im allgemeinen Teil zu KTY-Sensoren bereits angegeben sind diese Sensoren empfindlich gegen elektrostatische Aufladungen. Dies bedeutet, dass der KTY-Sensor durch von außen einwirkende Spannungsimpulse, z.B. infolge statischer Aufladungen, vorgeschädigt werden kann. Dies kann in der Praxis so aussehen, dass die Funktionsfähigkeit nicht unbedingt sofort beeinträchtigt wird, jedoch im späteren Feldeinsatz (nach einigen Monaten) zu einem schleichenden Ausfall oder zu falschen Widerstandswerten führen kann. Falls der Sensor z.B. im Wickelkopf eines Motors / Generators eingebaut wurde und mit vergossen ist, muss dadurch der Motor / Generator neu gewickelt oder gar verworfen werden. Folglich entstehen dadurch unnötige Zusatzkosten oder eventuell sogar Anlagenstillstände. Insofern sind bei Handling oder Verarbeitung von KTY-Sensoren entsprechende Schutzvorkehrungen durch leitfähige Fussböden oder Mitarbeiter mit Erdungsbändchen am Arm ratsam. Dazu gehören auch spezielle, elektrisch leitfähige Verpackungsmaterialien.