ephy-mess

Sensortechnik nach Maß. Weltweit.

Die Historie – Kontinuität und Erneuerung

1955

Der gelernte Elektriker und Bankkaufmann Hermann Seibel und seine Frau Else als gelernte kaufmännische Angestellte gründen in Wiesbaden die EPHY-MESS GmbH. Unterstützt von zwei Mitarbeitern handeln sie zunächst mit Messgeräten für die Industrie, die auch repariert werden.

1960

Nach einem Umzug vergrößert sich das Unternehmen und steigt mit nun fünf Angestellten neu in die Produktion von Manometern ein.

1970

In diesem Jahrzehnt erweitert EPHY-MESS die Produktpalette grundlegend: Die Firma beginnt die Herstellung von Temperatursensoren, wie Nutenwiderstandsthermometer und Kaltleiter, mit denen die Temperaturentwicklung in Elektromotoren überwacht werden kann. Hinzu treten Messwiderstände und unterschiedliche Thermistorausführungen. Der Ausbau des Unternehmens führt zur Standortverlagerung nach Wiesbaden-Nordenstadt.

1986/87

Vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklung beschließt die Geschäftsleitung eine strategische Neuausrichtung: Die Produktion von Manometern wird eingestellt. Stattdessen konzentriert man sich auf die Herstellung berührender Temperaturfühler. Die heutigen Geschäftsführer, das Ehepaar Claudia und Andreas Becker, Tochter und Schwiegersohn des Firmengründers, treten in das Unternehmen ein.

1990

Anzeige- und Auswertegeräte für Temperatursensoren erweitern das Angebot. Außerdem beginnt EPHY-MESS mit der Entwicklung spezieller Temperaturfühler (Miniaturtechnik) sowie von Sensor-Komplettsystemen für den Bahnverkehr und bestückt damit etwa den InterCityExpress. Nach und nach steigt die Zahl der Mitarbeiter auf 14.

1995

EPHY-MESS erhält erstmals die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Abermals erfolgt eine Firmenerweiterung auf einem größeren angemieteten Gelände in Hofheim-Wallau.

2000

Die in den neunziger Jahren einsetzende Globalisierung eröffnet auch EPHY-MESS neue Märkte. Die Jahrtausendwende beschleunigt die Internationalisierung der Geschäfts-aktivitäten. Südkorea und Japan kommen in den Blick, kurz darauf folgen China, Indien, Australien, USA, Brasilien und mehrere GUS-Staaten. Das Unternehmen nimmt flexible Heizbänder für elektrische Maschinen in die Produktion auf.

2005

Feier zum 50. Firmenjubiläum und Planung eines nun eigenen neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes.

2007

Einzug in den neuen Firmensitz in Wiesbaden-Delkenheim. Weit über 100 Mitarbeiter sind jetzt in dem Familienunternehmen tätig. Zu diesem Zeitpunkt liegt der Exportanteil bei gut 25 Prozent. Beginn der Planungen eines zweiten Produktionsgebäudes.

2011

Fertigstellung und Bezug des erweiterten Fertigungsgebäudes. Mittlerweile entwickeln,  produzieren und vermarkten fast 170 Mitarbeiter hochwertige Temperatursensoren für vielfältigste Branchen und Messtechnikanwendungen. Die Ausfuhr in 37 Länder weltweit entspricht einer Exportquote von rund 40 Prozent.