ephy-mess

Sensortechnik nach Maß. Weltweit.

Prüf- und Messeinrichtungen

Prüfungen auf „Herz und Nieren“

Je nach Anwendung stehen ganz unterschiedliche Prüfkriterien im Vordergrund. Allen gleich ist ein „gnadenloses“ Prüfverfahren. Nur Prüflinge, die alle erforderlichen Eigenschaften in vollem Umfang besitzen, bestehen den EPHY-MESS Qualitätstest. Die qualitätsrelevanten Mess- und Prüfmittel werden regelmäßig kalibriert und unterliegen einer ständigen Überwachung.

Temperaturprüfungen von -50°C bis +550 °C

Mit Hilfe eines Temperatur-Blockkalibrators können die Eigenschaften des Prüfobjektes im gasförmigen Medium (Luft) unter vorgegebenen Temperaturen (+35°C ... +550°C) ermittelt werden. Grenzabweichungen der Platin-Widerstandsthermometer werden mit Hilfe eines Kälte-/Wärmethermostats in flüssigen Medien unter vorgegebenen Temperaturen (-50°C ... +180°C) gemessen.

Hochspannungsprüfung

Im Bereich von 500 V bis 5000 V AC / 50 Hz erfolgen zerstörende und nicht zerstörende Prüfungen im Hochspannungsprüfstand zur Ermittlung der Leistungsmerkmale für Luftstrecken, Kriechstrecken und festen Isolierungen von Betriebsmitteln.

Teilentladungsprüfung

Die Qualität der Isolierungen steht im Mittelpunkt der Teilentladungs-Prüfung (TE) wo z.B. die materialtypische Durchschlagfeldstärke, die TE-Einsetzspannung, die TE-Aussetzspannung sowie die Höhe der Teilentladung untersucht werden. Dazu steht ein TE-Prüfstand zur Ermittlung der Leistungsmerkmale für Luftstrecken, Kriechstrecken und festen Isolierungen von Betriebsmitteln bei Hochspannungsprüfungen über 5 kV zur Verfügung.

  • Prüfbereich bis 20.000 V AC
  • Frequenzbereich: 0.3 Mhz bis 2.5 Mhz
  • Messbereich: 2.5 pC bis 25.000 pC

Isolationswiderstandsprüfung

Über das Prüfinstrument wird eine Gleichspannung bis max. 5000 V DC an das Prüfobjekt angelegt und der umlaufende Strom gemessen. Der Isolationswiderstand wird im Bereich von wenigen Ohm bis TeraOhm ausgewiesen.

Mikroskopuntersuchungen

Digitalmikroskopische Laboruntersuchungen mit bis zu 1000-facher Vergrößerung dienen zur qualitätsrelevanten Produktprüfung. Hinzukommt die PC-unterstützte Darstellung qualitätsrelevanter Materialien, Komponenten oder Montagen mittels Makrokameratechnik.

Druckprüfung

Die Prüfung in einer Druckkammer erfolgt für den Bereich 0,5 bis 8 bar im gasförmigen Medium (Luft) bzw. für den Bereich 0,5 bis 40 bar im flüssigen Medium (Wasser). Sonderprüfungen sind auf Anfrage möglich.

Zugprüfung

Ein wichtiger Parameter bei den EPHY-MESS Komponenten ist die Zugfestigkeit der Verbindung des Sensors zu der Anschlussleitung. Mit einer Universalprüfmaschine für Zug können Messungen im Bereich von 1N bis 1000N durchgeführt werden. Die erzielten Ergebnisse der Messdatenerfassung werden mittels Kennlinie- und Ergebnisstabelle dokumentiert.

Klimaprüfungen

Die Simulation von Umwelteinflüssen findet ebenfalls in den EPHY-MESS Laboren statt. Getestet wird im Temperaturbereich von - 70°C bis + 180 °C und  einer relativen Feuchte zwischen 40% bis 98 % r. F.

Schwingungsverhalten

Mit elektrodynamischen Schwingprüfsystemen wird getestet, wie Bauteile  und Baugruppen auf die Schwingungsanregungen im Betrieb oder beim Transport reagieren. Möglich sind zum Beispiel Schwingungs- oder Schockprüfungen nach dem Normenwerk DIN EN 60068 oder der speziellen Norm IEC 61373 für Bahnanwendungen.

Ansprechzeit

Die Ansprechzeit ist die Zeit, die ein Temperatursensor nach einem Temperatursprung benötigt, um einen bestimmten Teil des Temperatursprungs als Widerstandsänderung anzuzeigen. Die Prüfung kann in fließendem Wasser oder in strömender Luft erfolgen. EPHY-MESS ermittelt sowohl die Zeit t=0,5 als auch t=0,9 für 50% bzw. 90% des Temperatursprunges. Die Ansprechzeit eines Sensors ist im Wesentlichen konstruktiv bestimmt. Eine geschickte Materialauswahl für die jeweilige Anwendung ermöglicht eine Optimierung dieses Wertes.