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Kabelfühler

Allgemein

Kabelwiderstandsthermometer basieren standardmäßig auf Pt100-Sensoren gemäß DIN EN 60751. Konfektioniert mit Schrumpfschlauch, Metall- oder Keramikhülse sind diese einfachen Temperatursensoren häufig eingesetzte Lösungen zur Bewältigung unterschiedlichster Temperaturmessaufgaben. Sie werden vorwiegend im unteren bis mittleren Temperaturbereich von -40°C ... 260°C eingesetzt. Auch Sonderausführungen mit einer Einsatztemperatur von bis zu 400°C sind Bestandteil des Portfolios. Andere Widerstandsnennwerte mit 500 Ω bzw. 1000 Ω oder andere Widerstandsmaterialien wie z.B. Nickel (Ni) oder Kupfer (Cu) sind optional erhältlich.

Verwendung

Die Sensoren werden überwiegend zur thermischen Überwachung der Wicklung elektrischer Maschinen verwendet. Sie eignen sich zudem zur Messung der Temperatur in Labor- und Versuchsanlagen, in gasförmigen, flüssigen oder festen Medien und werden auch in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt. Feuchtigkeitsbeständige, IECEx und ATEX-zugelassene oder besonders hochspannungsfeste Sensoren mit einer Durchschlagfestigkeit bis zu 20 kV sind in verschiedenen, meist zugentlasteten Bauformen realisierbar. Kundenspezifische Abmessungen oder Zuleitungen sind möglich.

Aufbau und Funktionsprinzip

Die unterschiedlichen Kabelwiderstandsthermometer bestehen aus einem Basissensor mit fest angeschlossener Zuleitung. Neben den standardmäßig verbauten Pt100-Messwiderständen (M-OK) können auch Kaltleiter (PTC), Heißleiter (NTC) oder Siliziumsensoren (KTY) verwendet werden. Die Basissensoren werden mittels Schweißverfahren (Widerstandsschweißen, Laserschweißen etc.), Lötverfahren (Weich-, Hartlöten) oder durch Crimptechnik mit der Anschlussleitung verbunden. Anschließend wird der Sensor mit Schrumpfschlauch, Metall- oder Keramikhülse versehen und ist so vor äußeren mechanischen Einflüssen geschützt. Je nach Isolation variieren die Messbereiche der einzelnen Sensortypen.

Verfügbare Bauformen