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EPHY-MESS Baukastensystem für Bahnmaschinen

Anforderungen an Sensoren für die Bahnindustrie

Da sowohl Anschaffungs- als auch Betriebskosten klein gehalten werden müssen, werden an Sensoren für die Bahntechnik folgende Anforderungen gestellt:

  • geringer Konstruktionsaufwand
  • sicherer Betrieb
  • geringe Störanfälligkeit
  • hohe Verfügbarkeit
  • schnelle und sichere Abkopplung vom Wagen bei Wartungsarbeiten
  • günstiger Preis


Um diesen Forderungen gerecht zu werden, hat EPHY-MESS ein Baukastensystem für Sensorik im Bahnmaschinenbereich entwickelt.

Das Baukastensystem basiert auf vier Hauptkomponenten:

Der Sensor muss extreme Erschütterungen über einen langen Zeitraum überstehen. Zur Verfügung stehen 1 x Pt100 (2-, 3-, oder 4-Leiterschaltung) oder 2 x Pt100 (2-Leiterschaltung), hocherschütterungsfeste Ausführung mit VA Schutzrohr zwischen Ø 5 mm bis Ø12 mm. Die Schutzrohrlänge sowie Größe und Lage der Befestigungsbohrungen sind projektspezifisch.

Drehwertgeber auf Basis eines inkrementalen Impulszählers bilden neben den Temperatursensoren ein weiteres Bauteil des modularen Sensorkonzeptes. Aus dem Gebersignal werden Geschwindigkeit und Fahrtrichtung von Lokomotiven und Triebzügen ermittelt.

Die Kabelverbindung ist gegen Steinschlag, Reinigungsflüssigkeiten, Salz, Laugen und andere äußere Einwirkungen beständig. Verwendet werden hierzu halogen- und silikonfreie, abgeschirmte Leitungen, optional mit einem zusätzlichen Gewebeschutzschlauch, einem Kunststoff- oder Metall-Wellrohrschlauch mit speziell gedichteten Übergangsstellen.

Die Steckverbindung benötigt einen erhöhten Korrosionsschutz. Schwere Steckerausführungen, wie sie beispielsweise von Firmen wie Harting, Amphenol, ITT oder HTS angeboten werden, werden entsprechend der spezifischen Anforderung ausgewählt und gewährleisten die problemlose Übertragung der Messsignale.

Ergänzend zu den Baugruppen erhalten Sie von uns auf das Produkt abgestimmtes Montagematerial sowie ein umfassendes Dienstleistungspaket rund um das Produkt, von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme.

Das Baukastensystem kombiniert erprobte Produkte - dadurch sind ein sicherer Betrieb, hohe Verfügbarkeit und eine geringe Störanfälligkeit sichergestellt. Die Möglichkeit, Fühler, Kabel und Steckverbindung flexibel zu kombinieren, gestattet eine individuelle Anpassung der Messsensorik an die Anforderungen im Bereich der Bahnindustrie.

Kombination der Baukastenelemente

Die Komponenten aus dem Baukastensystem können in zahlreichen Kombinationen zu einem konfektionierten Sensor oder Kabelbaum zusammengestellt werden.

Jeder Sensor besteht dabei aus dem Messwertaufnehmer, einer Kabelverbindung und gegebenenfalls einer Steckverbindung nebst Zugentlastung.

 

Ein Temperatursensor, Kabel und Stecker

 

Zwei Temperatursensoren, Kabel und Stecker

 

Ein Drehwertgeber, Kabel und Stecker

 

Ein Temperatursensor, ein Drehwertgeber, Kabel und Stecker

Bei einem Kabelbaum können im Prinzip beliebig viele Sensoren auf ein Hauptkabel geführt und über Stecker angeschlossen werden. Eine feste Integration der Komponenten in den Kabelbaum ist ebenso möglich, wie die Verwendung weiterer Trennstecker, die zu Montage- und Wartungszwecken erforderlich sein können.

In der Regel wird jedes Sensorkabel einzeln geschirmt bis in den Endstecker geführt, so dass der Einfluss von elektrischen Störgrößen minimiert wird.

Das gezeigte Beispiel eines Kabelbaumes, ausgelegt für den Einsatz in Hochgeschwindigkeitszügen (HGV), besteht aus folgenden System- und Sensorkomponenten:

  • drei Doppel-Temperatursensoren

  • zwei Temperatursensoren mit Trennsteckern (für Leitungsdurchführung) versehen

  • Trennstecker mit definierten Winkeln in zwei Ebenen montiert

  • ein Drehzahlgeber, fest angeschlossen

  • Einzelkabel der Sensoren mittels Kabelübergang (IP65) auf ein Systemkabel zusammengeführt

  • alle Sensorkabel einzeln (auch im Stecker + Kabelübergang) geschirmt

  • Vereinigung aller Signalleitungen in einen Systemstecker am Übergabepunkt

  • Leitungssystem hat die Schutzart IP65